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Sturzprophylaxe im Alter: Sicher und selbstständig zu Hause leben

von Stefanie Nosko-Klitsch

Ein Sturz kann im Alter weitreichende Folgen haben – von Prellungen bis zu Knochenbrüchen und einem Verlust an Selbstvertrauen. Die Angst vor dem nächsten Sturz führt oft dazu, dass sich ältere Menschen weniger bewegen, was das Risiko sogar erhöht. Sturzprophylaxe durchbricht diesen Kreislauf: Mit gezieltem Training und einem sicheren Zuhause bleiben Sie länger selbstständig.

Warum das Sturzrisiko im Alter steigt

Mehrere Faktoren spielen zusammen:

  • Weniger Kraft und Gleichgewicht durch nachlassende Muskulatur.
  • Langsamere Reaktionen und unsicherer Gang.
  • Sehschwäche und schlechtere Beleuchtung.
  • Medikamente, die Schwindel oder Müdigkeit verursachen können.
  • Stolperfallen in der Wohnung – oft unterschätzt.

Die gute Nachricht: Viele dieser Faktoren lassen sich beeinflussen.

Wie Ergotherapie bei der Sturzprophylaxe hilft

In der Ergotherapie schauen wir auf den ganzen Menschen und sein Zuhause. Schwerpunkte sind:

Kraft, Gleichgewicht und Sicherheit im Gang

Alltagsnahe Übungen erhalten Muskelkraft und Balance – etwa sicheres Aufstehen, Bücken oder das Überwinden von Türschwellen.

Wohnraum sicher gestalten

Wir kommen ins Detail: Wo drohen Stolperfallen? Welche Griffe, Beleuchtung oder Hilfsmittel schaffen Sicherheit? Kleine Anpassungen haben oft große Wirkung.

Sicheres Verhalten üben

Wir trainieren praktische Situationen: sicher aus dem Bett aufstehen, etwas vom Boden aufheben, sich an Möbeln orientieren – und was zu tun ist, falls es doch zu einem Sturz kommt.

Hilfsmittel richtig nutzen

Rollator, Haltegriffe oder rutschfeste Unterlagen helfen nur, wenn sie passen und richtig eingesetzt werden. Wir beraten und üben den Umgang.

Checkliste: Sichere Wohnung

Gehen Sie Ihr Zuhause einmal bewusst durch:

  • Böden: lose Teppiche, Kabel und Läufer entfernen oder befestigen.
  • Beleuchtung: helle Lampen, Nachtlicht auf dem Weg zum Bad.
  • Bad: Haltegriffe, rutschfeste Matten, erhöhter Toilettensitz.
  • Wege: Flure frei halten, wichtige Dinge in Reichweite lagern.
  • Schuhe: feste, rutschfeste Hausschuhe statt loser Pantoffeln.
  • Treppen: durchgehende Handläufe auf beiden Seiten, Stufenkanten markieren.

Aktiv bleiben ist der beste Schutz

Bewegung ist das wirksamste Mittel gegen Stürze. Wer regelmäßig aktiv ist, erhält Kraft, Gleichgewicht und Selbstvertrauen. Ergotherapie hilft, die passende Balance aus Sicherheit und Selbstständigkeit zu finden – damit das Leben zu Hause länger gelingt.

Möchten Sie Ihr Sturzrisiko senken oder das Zuhause sicherer machen? Wir beraten Sie gern in unseren Praxen für Ergotherapie in Bad Füssing, Pocking, Passau und Fürstenzell – auf Wunsch mit Blick auf Ihre häusliche Situation. Fordern Sie einen kostenlosen Rückruf an, wir melden uns innerhalb von 72 Stunden.

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Frag dir direkt deinen Wunschtermin an – wir melden uns bei dir.